25 Jahre Kreisfeuerwehrverband Starnberg

2020 sollte für den Kreisfeuerwehrverband ein Jahr zum Feiern sein. Die Planungen für die Feierlichkeiten zum Jubiläum begannen bereits im Jahr 2018 und waren im Februar 2020 abgeschlossen. Die Vorfreude auf den Kreisfeuerwehrtag stieg, dann kam Corona und alles änderte sich schlagartig. Da die Feierlichkeiten genau in den ersten Lockdown gefallen sind, wurden diese fürs erste gestrichen. In diesem Jahr wird es keine Feier mehr geben, die Vorplanungen für einen Ersatztermin 2021 sind schon am Laufen.

Aus der Geschichte des Kreisfeuerwehrverband Starnberg

Am 9. März 1995 wurde der Kreisfeuerwehrverband Starnberg im Landratsamt Starnberg gegründet. Kreisbrandrat Josef Loder sprach in seinen Begrüßungsworten von einem beschwerlichen Weg bis zur Gründung. Auch Landrat Rudolf Widmann und Ministerialdirigent Heinrich Klingshirn vom Bayerischen Innenministerium stellten in ihren Reden fest, dass nun die theoretischen Voraussetzungen geschaffen wurden, das Verbandswesen mit Leben zu erfüllen, zum Wohle unserer Feuerwehren. Anschließend hielt Kreisfeuerwehrarchivar Karl Gfüllner einen Festvortrag über die Geschichte der Feuerwehrverbände. Die Veranstaltung wurde von der Feuerwehrkapelle Oberalting-Seefeld umrahmt. Als Gründungsmitglieder traten 41 Freiwillige Feuerwehren und die Werksfeuerwehr Dornier, sowie 1 Privatperson dem Verband bei, denen eine Gründungsurkunde überreicht wurde. Für den neu gegründeten Verband wurde die Satzung angenommen und die Wahlen für den Vorstand und den Ausschuss durchgeführt.

 

 

Vorstand und Ausschuss des Kreisfeuerwehrverbandes bei der Gründung am 9. März 1995
(vordere Reihe von links) Michael Sturm, Alfons Kuisl, Johann Brabetz, Karl Sedlmayer, Gerhard Ledergerber, Franz Matheis (hintere Reihe von links) Heinrich Pain, Rupert Monn, Klaus Härtel, Peter Schmaderer, Josef Jägerhuber, Hans Urban, Josef Loder, Markus März

 

Mit dem Kreisfeuerwehrarchiv, dass 1995 in den Verband angegliedert wurde, fand 1997 eine 14-tägige historische Feuerwehrausstellung im Kloster Andechs statt, verbunden mit der Buchvorstellung „Feuerlöschwesen im Fünfseenland“.

Auf Initiative des Archives fand im September 2002 in Andechs ein Historischer Spritzenwettbewerb verbunden mit einer historischen Fahrzeugschau statt. 

2006 gab es im Kloster Andechs einen Festakt für die Kooperation zwischen dem Kreisfeuerwehrverband Starnberg und dem Bezirksfeuerwehrverband Oberbayern, die seitdem ein gemeinsames Feuerwehrarchiv betreiben.

Eine weitere Chronik „Das Kreis- und Bezirksfeuerwehrarchiv in Starnberg – Ein unbestechliches Gedächtnis“ durch Karl Gfüllner wurde 2011 durch den Kreisfeuerwehrverband aufgelegt.

 Mit dem Kreisbrandrat Markus Reichart wurden die Kommandantentage ins Leben gerufen, die vom Verband finanziell gefördert werden.

Nach dem in Bayern wohl einzigartigen Rücktritt des Kreisbrandrates und der fast vollzähligen Mitglieder der Kreisbrandinspektion, wegen Differenzen mit den zuständigen Stellen im Landratsamt, fand eine Trennung der Führung der Kreisbrandinspektion und des Kreisfeuerwehrverbandes statt. Der Sinn der Satzungsänderung (vorher: Kreisbrandrat war gleichzeitig Vorsitzender des Verbandes) waren die Entflechtung in der Verantwortung zwischen Kreisbrandinspektion und Kreisfeuerwehrverband.

Anstelle des Kreisbrandrates als Verbandsvorsitzenden wurde Johann Brabetz als Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes am 11. April 2003 gewählt.

In der Versammlung am 4. Mai 2012 wurde Michael Polednik anstelle von Johann Brabetz zum Verbandsvorsitzenden gewählt.

Der Verband ist immer bemüht sich weiter zu entwickeln und auf die aktuellen Gegebenheiten zu reagieren. Er vertritt die Feuerwehren gegenüber Behörden, der Politik und anderen Hilfsorganisationen. Ebenso steht er in enger Verbindung mit Versicherungsträgern und anderen Partnern um für die Mitglieder der Feuerwehren das Beste herauszuholen.

Großes Augenmerk in der Förderung  ist die Jugendarbeit. Hierzu werden bereits in den Kindergärten und Schulen Unterlagen zur Verfügung gestellt, um das Interesse für die Feuerwehrarbeit zu wecken. Mit einem Rauchhaus und Notrufkoffer kann die Brandschutzerziehung sehr gut dargestellt werden.

In den einzelnen Fachbereichen wird noch intensiver auf die jeweiligen Probleme in den Feuerwehren eingegangen. Es werden Seminare angeboten und den Feuerwehren fachlich zur Seite gestanden, bzw. beraten.

 

Vordere Reihe von links: Kreisbrandrat Peter Bauch, Sprecher der Bürgermeister/innen Rupert Monn (bis Mai 2020), Verbandsvorsitzender Michael Polednik, stv. Vorsitzender Florian Dreisbach.
Hintere Reihe von links Kreisbrandmeister Andreas Pain, Kommandantenvertreter Ost Michael Suhrbier, Vorstandsvertreter Ost Fritz Obermeier, Kreisbrandinspektor Helmut Schweickart, Schriftführer Martin Strasser, Kreisfrauenbeauftragte Veronika Püschel, Vorstandsvertreter West Christian Kaiser, Schatzmeister Markus März, Kreisjugendwart Franz Matheis, Sprecher der Jugendwarte Maximilian Bernhard, Kommandantenvertreter West Josef Kraus, Vertreter der Werkfeuerwehren Dieter Thalmayr.

 

 

Newsletteranmeldung

 

Um unsere Mitglieder noch schneller informieren zu können und gleichzeitig noch alle Mailadressen unter Kontrolle zu haben gibt es hier die Möglichkeit sich zum Newsletter anzumelden. Dieser erscheint mindestens einmal pro Monat bzw. bei Bedarf auch in kürzeren Abständen. Eine Abmeldung ist in jedem Newsletter möglich. E-Mailadresse eintragen, es kommt eine E-Mail mit einem link, dem man folgt und die Anmeldung ist fertig.

* Die von Ihnen angegebene E-Mailadresse wird ausschließlich für den Newsletter Versand genutzt und nach aktuell gültiger DSGVO gespeichert und verwaltet. Abmeldung in jedem Newsletter möglich.

*Die Erfassung der Feuerwehr dient rein zu statistischen Zwecken.

Wer wir sind, was wir tun

Icon Sign

Retten

Das Retten ist die Abwendung einer Lebensgefahr von Menschen durch Sofortmaßnahmen (Erste Hilfe), die der Erhaltung oder Wiederherstellung von Atmung, Kreislauf oder Herztätigkeit dienen und/oder Befreien aus einer Zwangslage durch technische Rettungsmaßnahmen. Tätigkeitsfelder hierfür sind z. B. Feuer, Überschwemmungen oder Verkehrsunfälle.
Icon Sign

Löschen

Das Löschen ist die älteste Aufgabe der Feuerwehr. Bei diesem so genannten abwehrenden Brandschutz werden unterschiedlichste Brände mit Hilfe spezieller Ausrüstung bekämpft. Aufgrund der zunehmenden Aufgabenvielfalt der Feuerwehr nehmen die technischen Hilfeleistungen stark zu – die Feuerwehr entwickelt sich zur Hilfeleistungsorganisation.

Icon Sign

Bergen & Schützen

Vorbeugende Maßnahmen (das Schützen) beinhalten im Wesentlichen Elemente des vorbeugenden Brandschutzes. Besonders in Industrienationen wird dem Betriebsbrandschutz immer mehr Augenmerk geschenkt, sei es durch eigene betriebliche oder durch öffentliche Feuerwehren.

+++ Aktuelle Informationen des Landesfeuerwehrverband Bayern e.V. +++
Wir brauchen euch

Im Notfall sind wir immer Trumpf!

Die tragende Säule des bayerischen Hilfeleistungssystems bilden - mit fast 315.000 Ehrenamtlichen - die Freiwilligen Feuerwehren. Nur in den 7 Großstädten Bayerns mit mehr als 100.000 Einwohnern gibt es Berufsfeuerwehren. Auch hier unterstützen die Freiwilligen Feuerwehren bei Einsätzen.

Wir haben noch weitere gute Karten im Spiel.